Montag, 10. Juli 2017

Gast Rezension: Henriette Hermine Settmacher - Hinter dem Spiegel - Tödliche Dornen

rezensiert von Sabine (Gast)

Titel: Hinter dem Spiegel – Tödliche Dornen
Reihe: -
Autor: Henriette Hermine Settmacher
Genre: Fantasy
Verlag: Deutsche Literaturgesellschaft
Seitenanzahl: 337 Seiten
Erscheinungstermin: 10. Februar 2017
           ISBN-10: 3038311340
           ISBN-13: 978-3038311348
Bild- & Klappentextquelle:http://amzn.to/2sYeiHc

Klappentext

Wenn du nicht willst, dass deine Freunde sterben, dann halte dich von dem Spiegel fern.“

Hinter dem Spiegel warten dunkle Geheimnisse und Schrecken. Doch wie in jedem Dunkel gibt es auch Lichtblicke. Tyrannei und Gewalt auf der einen Seite, Liebe und Freundschaft auf der anderen. Und Isabel Parks mitten drin.

Autoreninfo

Seit sie 9 ist, schreibt Henriette leidenschaftlich gerne und versuchte sich zunächst, inspiriert von »Warrior Cats« von Erin Hunter, an FanFiction. Nachdem ihre Mutter ihr von einem Traum erzählte, den sie eines nachts hatte, kam ihr die Idee zu »Hinter dem Spiegel«. Knapp 4 Jahre hat es gedauert, bis das Buch fertig war. Eine Zeit, in der die Charaktere zu guten Freunden geworden sind und ihr halfen, ihr »Gehirn zu entknoten«, wenn der weniger spaßige Schulstoff mal wieder die Oberhand gewann.

Lesen Sie mehr von Henriette online in ihrem Blog, den sie als »Little Miss Online« führt!

http://www.littlemissonline.de/

Sabine's Meinung

Nur wenige Autoren schaffen es, mich sofort abzuholen und in ihre Welt mitzunehmen. Dazu gehören Größen wie Marah Woolf, die das mit jedem ihrer Bücher schafft und Samantha Young.

Aber als ich das Buch von Henriette las, hat es mich gepackt. Als ich erfuhr, dass die Autorin erst 14 Jahre alt war, als sie das Buch fertiggestellt hatte, war ich geschockt. Dass ein junger Mensch so eine tolle Geschichte schreiben kann, konnte ich gar nicht glauben. Nun muss man dazu sagen, ich liebe Fantasy-Bücher: Dämonen, Vampire, genmanipulierte Supersoldaten - pack etwas Herzschmerz oder Feuer dazu und es ist mein Buch.

Henriettes Geschichte ist anders – klar, klassisches Fantasy-Material, aber rein und irgendwie unschuldig. Es war total erfrischend, mal etwas zu lesen, dass nicht versext, brutal oder künstlich aufgebauscht wurde.

Es geht um die junge Isabel Parks, die mit ihren Eltern in das alte Haus ihrer Großeltern zieht und das Verbot erhält, den Dachboden zu betreten. Natürlich hält sie sich nicht daran und entdeckt einen geheimnisvollen Spiegel, hinter dem eine andere Welt auf sie wartet. Es beginnt ein spannendes Abenteuer, dass ihr nicht nur Freunde fürs Leben und Liebe schenkt, sondern lehrt, sich für das Richtige einzusetzen und seine Ziele zu kämpfen. Ich möchte nicht so viel über den Inhalt verraten, nur sagen, dass jeder Fantasy-Liebhaber auf seine Kosten kommen wird.

Ich würde mich freuen, wenn sich viele Leser für das Buch begeistern könnten und damit natürlich auch eine super junge Autorin unterstützen würden.

Denn seien wir mal ehrlich: Wer Hermine heißt, kann uns nur verzaubern!